Bausatzvorstellung Junkers Ju-88A-4 in 1/72 von Revell

Dieses Thema im Forum "Plastikmodellbau" wurde erstellt von Uriziel, 24. Februar 2017.

  1. Uriziel

    Uriziel Der um die Wolken segelt

    Teil 1/3

    Hi Jungs,

    heute möchte Ich Euch mal einen wesentlich moderneren Bausatz als sonst vorstellen. Den neuen Bausatz der Junkers Ju-88 A-4 von Revell aus vormen von 2011.

    Ju-88A-4_1.jpg

    Das Original:

    Die Ju-88 war eines der meistgebauten 2 motorigen Flugzeuge wärend des 2. Weltkriegs. Die Maschiene wurde nahezu für alle einsartzzwecke verwendet so z.B. als Horizontal- , Schnell- oder Sturzkampfbomber, Als Aufklärer, Wetterbeobachter, Zerstörer, Nachtjäger und Bodenangriffsflugzeug. Bei der Version A-4 handelt es sich um die meistgebaute Untervariante die als Horizontal und Sturzkampfbomber eingesetzt wurde. Die Hauptunterschiede zur Vorgängerversion A-1 bestehen im vergrößern der Spannweite, verstärken der Abwehrbewaffnung und dem einbau Stärkerer Jumo 211F oder J Motoren.

    Mehr zum Original:Junkers Ju 88 – Wikipedia

    Lieferumfang:

    In der schönen, aber leider etwas unpraktischen Schütbox befinden sich 12 sehr sauber gegossene Spritzlinge in hellgrauem Plastik. 3 der Spriztlinge (G,H und I) sind doppelt vorhanden, d.h. es sind 9 verschiedene Spritzlinge.Dazu kommt ein in 3 Unterspritzlinge (J-A, J-B und J-C) aufgeteilter Klarteilspritzling, e 16 Seitige s/w-Bauanleitung und ein Großer Decalbogen.

    Ju-88A-4_7.jpg
    Gießast A

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    Gießast B

    Ju-88A-4_21.jpg
    Giesast C

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    Giesast D

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    Giesast E

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    Giesast G (2x)

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    Gießast H (2x)

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    Gießast I (2x)

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    Gießast J (J-A, J-B, J-C)

    Ende Teil 1 gleich kommt Teil 2
     
  2. Uriziel

    Uriziel Der um die Wolken segelt

    Teil 2:

    Weiter Geht's.
    Die Kunststoffteile:

    Der Bausatz ist hervorragend gegossen. Blechstöße oder Wartungsdeckel sind durch feine Gravuren wiedergegeben. Grate, oder Flash konnte ich nirgens am Bausatz finden, Leichte Sinkstellen und Auswerfermarken befinden sich durchgehend auf nicht mehr einsehbaren Stellen. Das Cockpit ist herrorragend detailiert allein 1 Bauschritte befassen sich damit. Für das instrumentenbrett liegt ein Decal bei, die Schalttafel des Funkers fordert allerdings eine Microbemalung (ist mir persönlich lieber und wird daher auch am Instrumentenbrett durchgeführt). Sowohl Querruder und Flaps als auch Sturzflugbremsen sind seperate Teile, das Seiten- und Höhenruder sind in Neutralstellung angegossen. Die Fahrwerksschächte geben leider nur die größeren Strukturteile wieder, hier hätte ich mich über ein paar zusätzliche Leitungen gefreut. Die Fahrwerke selbst sind gut wiedergegeben. Einzig die Bremsleitungen, die ich in 1/72 noch nie im Bausatz gesehen habe sollten ergälzt werden.
    Die Klarsichtteile sind Wunderbar surchsichtig gegossen, die Rahmen der Fenster sind klar abgegrenzt.

    Hir noch ein paar Detailfotos.

    Ju-88A-4_11.jpg

    Ju-88A-4_12.jpg

    Ju-88A-4_13.jpg
    Ju-88A-4_14.jpg
    Ju-88A-4_15.jpg

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    Ju-88A-4_17.jpg

    Ju-88A-4_18.jpg

    Ju-88A-4_19.jpg

    Ende Teil 2
     
  3. Uriziel

    Uriziel Der um die Wolken segelt

    Weiter gehts mit Teil 3

    Decals, Bauanleitung und Lackierungsvarianten:

    Die Bauanleitung ist auf 4 DIN A3 Seiten gedruckt die zu einem kleinen ungebundenen Heftchen (A4, 16 Seiten) zusammengefaltet sind. In 61 Arbeitsschritten, von denen je nach gebauter Variante, ein- oder ausgefahrenes Fahrwerk etc ein paar Schritte wegfallen, wird der Zusammenbau der Maschiene erklärt. Die beiden letzten Bilder bafassen sich mit der Bemalung und bilden je eine der darstellbaren Maschienen in einer 4 Seitenansicht ab. Erfreulich ist hierbei, dass kleine Ausschnittzeichnungen auch verdeckte Stellen wie etwa die Innenseiten der Triebwerksgondeln zeigen.
    Hier die gesamte Bauanleitung auf der Seite des Herstellers: https://www.revell.de/fileadmin/import/images/bau/04672_#BAU_JUNKERS_JU88_A_4_BOMBER.PDF

    Die Decals im Bausatz sind sauber und randscharf auf hellblauem Trägerpapier gedruckt. Sowohl die Kennungen der beiden Maschienen als auch die Wartungshinweise sind enthalten.Dargestellt werden können folgende Maschienen:
    - Ju-88A-4 der 9./KG 30 "Adler-Geschwader" Catania, Sizilien Juni 1941 in RLM70, RLM 71 (Splittertarnung) RLM65 (Unterseite) mit weißem Rumpfband und Flächenspitzen und gelbem Leitwerk und Cowlings
    - Ju-88A-4 der 5./Lehrgeschwader 1 Eleuis, Grichenland März 1942 in Afrikabraun, RLM71( Flecktarnung) und RLM 65 (Unterseite) und roten Spinnern

    Ju-88A-4_2 Decal.jpg

    Ju-88A-4_3 Decal.jpg

    Fazit:

    Ein sehr schöner Bausatz für alle die schon mal ein Modell zusammengebaut haben. Aufgrund der guten Verarbeitung ist das Modell auch für EInsteiger mit etwas Durchhaltevermögen geeignet, wenn auch aufgrund des Umfangs vielleicht nicht alls allererstes Modell.

    Stärken:

    -Schöne Verarbeitung
    - gute Klarsichtteile
    - gut verständliche Bauanleitung
    - sehr schönes Cockpit
    - gute Verfügbarkeit
    - günstig Ca 15-20 €, daher sehr gute Preis-Leistung

    Schwächen:

    Die Fahrwerksschächte könnten besser detailiert sein.


    LG Nicolas
     

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