Bausatzvorstellung Revell 04493 Kamov Ka-29 in 1/72

Dieses Thema im Forum "Plastikmodellbau" wurde erstellt von Uriziel, 28. Februar 2017.

  1. Uriziel

    Uriziel Der um die Wolken segelt

    Hallo Zusammen,

    heute möchte ich Euch das Modell der Kamov Ka-29 vorstellen. Die Formen stammen ürsprünglich aus dem Jahre 1997 von Zwezda. 2006 brachte Revell eine Neuauflage des Bausatzes auf den Markt.

    Ka-29_1.jpg

    Das Original:

    Die Kamov Ka-29 wurde 1973 als Weiterentwicklung der Ka-27 als Gefechtszonentransporthubschrauber von der Russischen Marine in Auftrag gegeben. 1976 erfolgte der Erstflug. Wie die meisten Helikopter von Kamov ist auch die Ka-29 als Coaxialhubschrauber ausgelegt, was auf Schiffen eine merkliche Platzersparnis bedeutet. Der für bis zu 16 Soldaten oder im SAR-Einsatz 10 Personen ausgelegte Helikopter kann bei Windgeschwindigkeiten bis 20m/s und Seegang der Stärke 5 sicher betrieben werden.

    Weitere Infos: Kamow Ka-29 – Wikipedia


    Lieferumfang:

    Der Schüttkarton enthält 2 graue Spritzlinge sowie einen seperat verpackten Spritzling mit den Klarteilen, einen Decalbogen und die Bauanleitung. In meinem Exemplar waren leider 2 Teile, die Träger für die Stummelflügel, gebrochen.


    Ka-29_16.jpg

    Ka-29_14.jpg

    Ka-29_11.jpg

    Ende Teil 1 von 2
     
  2. Uriziel

    Uriziel Der um die Wolken segelt

    Teil 2 von 2:

    Die Kunststoffteile:

    Die Gußrahmen sind relativ sauber gespritzt und weisen keinen Flash und nur leichte Grate auf. Teilweise sind leichte Sinkstellen und Auswerfermarken im Sichtbereich verhanden. Als Außendetails sind überwiegend erhaben dargestellte Niete vorhanden, aber auch erhabene und versenkte Blechstöße. Dabei sind die Gravuren an Öffnungen wie den Türen viel zu stark ausgeprägt. Das Cockpit ist recht einfach gehalten, die Seitenwände bleiben leider kahl. Die Kabiene ist gar nicht ausgebaut. Bei einem Umbau ließe sich hier dank die tiefen Gravuren bestimmt recht einfach ein guter Einblick verschaffen. Die Klarteile sind durch die Herstellung im Spritzgussverfahren etwas dick ausgefallen. Sie sind zwar schön klar, weisen aber feine Linien auf. (etwa an den Stellen, an denen der Kunststoff von den unterschiedlichen Angußpunkten zusammengeflossen ist)

    Ka-29_9.jpg

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    Anleitung, Decals und Lackiervorschläge.

    Die Anleitung beginnt mit einer kurzen Beschreibung des Originals, gefolgt von einer kurzen Übersicht der Symbole, einer Farbübersicht für die eigene Farbpalette und einer Übersicht der Bauteile.
    Die Anleitung ist in Schwarz-Weiß gedruckt und führt in 28 klar verständlichen Schritten zum fertigen Helikopter. Eine Besonderheit hierbei ist die Korrektur des ersten Bauschritts, der als seperates A-5 Blatt beiliegt. Hier ist in der normalen Bauanleitung schon eine Verstärkung der Rotormastaufnahme aus Gussastteilen beschrieben,welche hier nocheinmal überarbeitet wurde.
    Ka-29_7.jpg

    Die Bauschritte 29-31 widmen sich jeweils der Lackierung einer der 3 darstellbaren Maschienen. Der Decalbogen ist sauber und randscharf auf hellblaues Trägerpapier gedrukt und weist neben den üblichen Markierungsvarianten auch die Wartungshinweise auf. Darstellbar sind folgende Maschienen:
    - gelbe 38 Russische Marine 1997 in hellem grüngrau und grünblau
    - blaue 209 Russische Marine in hellem grüngrau, grünblau und hellgrüner Unterseite
    - rote 66 russische Marine, 2000 in 2 unterschiedlichen hellen Grautönen.

    Ka-29_8.jpg

    Die Anleitung ohne die Nachbesserung gibt es hier: https://www.scalemates.com/products/img/6/2/9/104629-32-instructions.pdf

    Fazit:

    Ein außergewöhnliches Modell mit kleinen Schwächen, das ich aber durchaus an fortgeschrittene Modellbauer empfehlen kann.

    LG
    Nicolas
     

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